Die Stadtwerke Weinheim versorgen ca. 58.000 Menschen mit Trinkwasser. Diese Versorgung erfolgt über eine Hauptleitung DN 600 mm. Die Hauptleitung, mit einer Gesamtlänge von ca. 7,1 km, unterquert die Alte und Neue Weschnitz. Zur Steigerung der Versorgungssicherheit und aufgrund des Alters der bestehenden Förderleitung wurde eine zweite Versorgungsachse geplant.
Die zweite Versorgungsachse kreuzt ebenfalls die Alte und Neue Weschnitz. Es wurde ein Antrag auf Genehmigung für Gewässerkreuzungen gestellt und das Spülbohrverfahren gewählt.
Es wurde der Einbau von einem Schutzrohr da 630 mm, aus PE 100-RC SDR11, gewählt. In dieses Schutzrohr wurde danach ein Mediumrohr da 450 PE 100-RC SDR 11, eingezogen.
Die Spülbohrung mit Start- und Zielgrube wurde unter Beachtung des Gewässerrandstreifens und dem Abstand zur Gewässersohle geplant und ausgeführt.