Die Stadtwerke Weinheim versorgen ca. 58.000 Menschen mit Trinkwasser. Diese Versorgung erfolgt über eine Hauptleitung DN 600 mm. Die Hauptleitung mit einer Gesamtlänge von ca. 7,1 km, unterquert die Alte und Neue Weschnitz.
Bei einem Rohrbruch oder einer Unterbrechung dieser alleinigen Förderleitung ist die Versorgung der Bewohner mit Trinkwasser nur über ein begrenztes Zeitfenster gewährleistet. Zur Steigerung der Versorgungssicherheit und aufgrund des Alters der bestehenden Förderleitung wurde eine zweite Versorgungsachse geplant.
Gemäß einer hydraulischen Überprüfung durch die Stadtwerke Weinheim ist es möglich, durch den Bau einer weiteren Versorgungsleitung DN 400 mm die Versorgungssicherheit so zu erhöhen, dass entstehende Reparaturen – ggf. Teilersatz von Leitungsteilen an der Förderleitung DN 600 mm – problemlos möglich sind.
In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Weinheim wurde die Trasse für die zweite Förderleitung festgelegt. Zu den ausgeführten Leistungen zählt die benötigte Genehmigungsplanung für die Unterquerung von Gewässern und Biotopen sowie die Entwurfsplanung, Ausführungsplanung und Bauüberwachung der Maßnahme.
Der Bau der zweiten Versorgungsachse wird in Abschnitten durchgeführt. Aktuell werden die letzten beiden Kilometer bis zum Anschluss zum Notwasserwerk in Weinheim gebaut.
Für die Einbindung der Förderleitung wurde der Anschluss inklusive Absperrklappen vormontiert um die Unterbrechung der Trinkwassereinspeisung zu minimieren.